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Sonntag, 22. November 2026

18:00 Uhr Einlass 17:45 Eintritt frei

Moderierter Lieder- und Arienabend

Mandy Fredrich und Matthias Samuil

Traumglück

Die Potsdamer Sopranistin Mandy Fredrich und der Pianist Matthias Samuil gestalten einen moderierten Lieder- und Arienabend. Musik von Dora Pejačević, Gabriel Fauré, Pauline Viardot und Richard Strauss verbindet persönliche Empfindung mit dramatischem Ausdruck.

  • Sonntag, 22. November 2026
  • Beginn 18:00 Uhr
  • Einlass 17:45 Uhr
  • Palais Lichtenau, Potsdam
Mandy Fredrich und Matthias Samuil
Foto © Dominik Campus

Biografien

Mandy Fredrich

Die Potsdamer Sopranistin Mandy Fredrich wird für ihre volle, warme, vibrierende Stimme und ihre fesselnde Bühnenpräsenz gleichermaßen vom Publikum und der Presse gefeiert.

Auf den internationalen Konzertbühnen zählen die großen Oratorien von Haydn, Mendelssohn, Mozart, Brahms und Verdi sowie Beethovens 9. Sinfonie, Mahlers 4. Sinfonie, Weinbergs Kaddish-Sinfonie und die Vier letzte Lieder von Strauss zu ihrem Repertoire. Besondere Höhepunkte waren Aufführungen von Rufus Wainwrights »Dream Requiem« in der Elbphilharmonie, eine szenische Produktion von Schumanns »Das Paradies und die Peri« in Paris und im Musikverein Wien, die »9. Sinfonie« und »Die Schöpfung»unter Zubin Mehta in Florenz, »Die schöne Galathée« unter Ivan Repušić und dem Münchner Rundfunkorchester, »Das Paradies und die Peri«, Verdis »Messa da Requiem« und »Die Schöpfung« unter Sylvain Cambreling und den Hamburger Symphonikern sowie ein Gala-Abend an der Mailänder Scala unter Manfred Honeck.

Auch im Opernrepertoire zeigt die Sopranistin ihre Vielseitigkeit. Ihren internationalen Durchbruch erzielte sie als Königin der Nacht (»Die Zauberflöte«) bei den Salzburger Festspielen unter Nikolaus Harnoncourt. Es folgten Engagements an die Staatsopern in Wien, München, Berlin, Stuttgart und Hamburg, an die Mailänder Scala, das Royal Opera House London, die Deutsche Oper Berlin, das Theater an der Wien, die Königlichen Oper Kopenhagen, das Opernhaus Zürich, das NNT Tokyo und die Opéra National de Lyon, wo sie mit den großen Partien des lyrischen Sopranfachs wie Agathe, Donna Anna, Contessa, Fiordiligi, Marguerite, Micaëla, Antonia, Iphigénie, Frau Fluth und Gutrune große Erfolge feierte. Highlights waren ihre umjubelte Marguerite (»Faust«) in der Neuinszenierung von Frank Castorf an der Staatsoper Stuttgart, sowie an der Staatsoper Wien und am ROH London, ihre Frau Fluth ( »Die lustigen Weiber von Windsor«) unter Daniel Barenboim und ihre Gutrune in Dmitri Tcherniakovs Neuinszenierung des »Ring des Nibelungen« unter Christian Thielemann an der Staatsoper Berlin, ihre Agathe (»Der Freischütz«) bei den Bregenzer Festspielen unter Christoph Altstaedt und an der Staatsoper Stuttgart unter Cornelius Meister sowie ihre Herzkönigin in Unsuk Chins »Alice in Wonderland« am Theater an der Wien. Sie arbeitete außerdem mit Dirigent:innen wie Philippe Jordan, Joana Mallwitz, Julia Jones, Marie Jacquot, Iván Fischer, Thomas Guggeis, Enrique Mazzola und Stephan Zilias sowie mit Regisseur:innen wie Stefan Herheim, Philipp Stölzl, Elisabeth Stöppler, Claus Guth, David Bösch und Lotte de Beer.

Kürzlich erschien ihre CD »Traumglück« bei OehmsClassics/Naxos, auf der sie mit ihrem langjährigen Klavierpartner Matthias Samuil Lieder von Pejačević, Fauré, Viardot und Strauss interpretiert.

Matthias Samuil

erhielt im Alter von sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht und besuchte das Berliner Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach. Nach dem Abitur studierte er zunächst Philosophie und Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, bevor er seine pianistische Ausbildung bei Annerose Schmidt und Hella Walter an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin absolvierte. Weitere künstlerische Impulse erhielt er in Meisterkursen bei Murray Perahia, Leon Fleisher, Brigitte Engerer und Graham Johnson.

Neben seiner solistischen Ausbildung widmete er sich intensiv der Liedgestaltung, Kammermusik und Opernkorrepetition. Er studierte bei Wolfram Rieger, Walter Olbertz und Semion Skigin und arbeitete unter anderem mit Dietrich Fischer-Dieskau, Krassimira Stoyanova, Deborah Polaski und Johan Botha. Als Solist und Klavierbegleiter wurde er bei nationalen und internationalen Wettbewerben mehrfach ausgezeichnet. Zudem war er Stipendiat des Vereins Bildung & Begabung, des Richard-Wagner-Verbandes und der von Yehudi Menuhin gegründeten Organisation Live Music Now.

Als Liedbegleiter und Kammermusikpartner konzertiert Matthias Samuil regelmäßig mit international renommierten Sängerinnen und Sängern, darunter Olga Peretyatko, Pavol Breslik, Michaela Kaune, Marina Prudenskaya, Dmitry Korchak, Nadja Michael, Anna Samuil und Roman Trekel. Seine Konzerttätigkeit führte ihn unter anderem in die Berliner Philharmonie, die Staatsoper Unter den Linden, die Deutsche Oper Berlin, die Tonhalle Zürich, das Muziekgebouw Amsterdam und den Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia. Er gastierte bei zahlreichen internationalen Festivals, darunter das Festival d’Aix-en-Provence, das Jerusalem International Chamber Music Festival, die Dresdner Festspiele und die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. 2014 gestaltete er ein Galakonzert im Rahmen der Olympischen Winterspiele in Sotschi und debütierte als Solist mit Mozarts Klavierkonzert A-Dur KV 414 im Großen Saal des Konzerthauses Berlin. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie CD-Einspielungen dokumentieren seine künstlerische Arbeit.

Neben seiner Konzerttätigkeit widmet sich Matthias Samuil der Lehre. Bereits während seines Studiums unterrichtete er an der Universität Potsdam. Seit 2006 ist er Dozent für Liedgestaltung und Opernkorrepetition an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

Programm

  • Dora PejačevićWarum op. 13
  • Ich glaub, lieber Schatz op. 30 Nr. 3
  • Es jagen sich Mond und Sonne op. 23 Nr. 4
  • Ich schleiche meine Straßen op. 27 Nr. 1
  • Traumglück op. 27 Nr. 4
  • Charles Gounod„Je veux vivre“ aus „Roméo et Juliette“
  • Klavier solo (Werk im Entwurf noch nicht benannt)
  • Gabriel FauréRêve d’amour
  • Au bord de l’eau
  • Après un rêve
  • Le secret
  • Charles Gounod„Ah! je ris“ aus „Faust“ („Oh Dieu“)
  • Pause
  • Pauline ViardotAime-moi aus Mazurken Nr. 2
  • Aimez-moi
  • Villanelle
  • Évocation
  • Ludwig van Beethoven„Abscheulicher! … Komm, Hoffnung“ aus „Fidelio“
  • Klavier solo (Werk im Entwurf noch nicht benannt)
  • Richard StraussBreit über mein Haupt op. 19 Nr. 2
  • Wiegenlied op. 41 Nr. 1s
  • Befreit op. 39 Nr. 4
  • Allerseelen op. 10 Nr. 8
  • Mandy Fredrich, Sopran
  • Matthias Samuil, Klavier

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Anfahrt

Palais Lichtenau
Kurfürstenstraße 40
14469 Potsdam
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